Der Sinn ist Leben?

Leben
Durch Rabbi Friedman kam ich erstmals auf den Gedanken, dass Leben nicht Teil der Sinnfrage ist, sondern viel mehr die Antwort.
Wer fragt: „Was ist der Sinn des Lebens?“ wird in allem Existierendem, keine zufriedenstellende Antwort finden. Wenn du aber fragst: „Was ist der Sinn meiner Existenz?“
lautet die Antwort „Leben“.

Wieso existiere ich? Warum nehme ich Raum ein? Für was verbrenne ich Energie? Weswegen ist es gut, dass ich bedürftig bin? Weshalb bekomme ich Hunger. Wozu bin ich schmerzempfindlich? Was ist so bedeutungsvoll, dass sich das Leid des Daseins lohnt? Auf all das gibt es eine einzige Antwort: „Das Leben!“

Was also ist Leben?
Leben ist Bewegung. Lebendig ist, was bewegt wird und aktiv anderes in Bewegung setzt. Leben empfängt und gibt. Was nur empfängt, lebt nicht. Was nur gibt, lebt nicht. Wer alles genau so weiter gibt, wie er es empfängt, lebt auch nicht; das wäre mechanisch. Leben muss genährt werden und Leben ernährt andere. Wer keine Nahrung bekommt verhungert. Wer alle Nahrung weitergibt verhungert auch. Wenn aber etwas Lebendiges Nahrung aufnimmt, wird es auch Nahrung für andere hervorbringen.
Leben ist nicht Liebe. Liebe ist ein Ausdruck des Lebens. Leben ist nicht gut. Leben ist mehr als gut. Alles, was Leben fördert, ist gut. Alles, was Leben hindert, ist schlecht. Daran misst sich unsere gesamte Moral. Darauf beruhen alle unsere Emotionen. So komplex unser Gefühlsleben auch sein mag so kann doch gesagt werden, dass alle negativen Emotionen von etwas ausgelöst werden, was das Leben bedroht und jede positive Emotion eine Reaktion ist auf etwas was das Leben zelebriert.

Schon im Schöpfungsbericht der Bibel wird zwischen unserer Existenz und unserem Leben unterschieden.

Genesis 2,7 erzählt, dass Gott unseren Körper aus Erde geformt hat. Wir haben also eine materialistische Existenz. Dann hat Gott dem Menschen Leben eingehaucht. Somit wurden wir ein lebendiges Wesen. Leben ist nicht materialistisch, sondern göttlich. Es ist das Wertvollste, dass wir besitzen. Es ist das, was Gott uns von sich selbst gegeben hat. Wir können sehen, dass wir leben, wenn wir sehen, dass andere durch uns belebt werden. Diese Erfahrung ist dermassen erleuchtend, dass all die Schmerzen unserer Existenz dagegen verblassen. Es ist so überaus bedeutungsvoll, dass sich unser Dasein mit all unserer Bedürftigkeit mehr als nur lohnt.

Du existierst, damit du leben kannst.
Daran erfreuen sich die Himmel.
Daran darfst auch du dich freuen.

Der Mutterleib,
ein Kunstatelier Gottes

Du… Du hast mein Lebensfunken entzündet, als es Dunkel war.
Ich… Ich bin ein beeindruckendes Kunstwerk aus deinem Atelier.

Von dir wurde ich bereitet und von dir bin ich begeistert!
Dankbare Ehrfurcht durchdringt mich, wenn ich daran denke.

Du hast mich grossartig gemacht
und viel mehr in mich hineingelegt, als ich jemals fassen kann.

Du hast mich gesehen, als es noch nichts zu sehen gab
und dich an mir gefreut, bevor ich existierte.

Mein ganzes Leben ist Teil von deinem Masterplan.

Im Bauch meiner Mutter hast du mich erschaffen
und im Laufe der Zeit wirkst du an, durch und mit mir.

Zu dir Herr gehöre ich.

Inspiriert vom Psalm 139

Intolerante Toleranz

Ich liebe tolerante Menschen, weil sie kein Problem damit haben, wenn ich nicht tolerant bin.

Eine grössere Gruppe diskutierte über Toleranz, als ich dazu stiess und mit einem leichten Grinsen erklärte, dass ich tolerante Menschen mag, weil sie kein Problem damit haben, wenn ich intolerant bin. Den Meisten war klar, dass ich damit provozieren wollte und ignorierten mich darin aber jemand konnte nicht widerstehen, mir zu widersprechen.
Ich lehnte mich zurück, genoss es in vollen Zügen und mein Grinsen wurde immer breiter.
Je mehr er mir widersprach je mehr sah ich mich bestätig. Je mehr er darauf beharrte, dass ich falsch liege je mehr beweis er, dass ich recht hatte. Zumindest demonstriere er damit Intoleranz, während ich kein Problem damit hatte, seine Intoleranz zu tolerieren.

Aber ich war im Unrecht, aus mehreren Gründen.
Meine Schadenfreude darüber, dass er sich selbst zum Narren hielt, half weder ihm noch mir. Die überaus wichtige Diskussion über Toleranz hab ich durch Unstimmigkeit unterbrochen. Die Schattenseite meiner eigenen – in dem Fall unfairen und manipulativen – Gesprächsführung rückte ins Rampenlicht und verunmöglichte es eine ernsthafte Diskussion über die Schattenseite der Toleranz zu führen.
Toleranz ist nicht immer gut. Böses zu tolerieren ist böse aber noch schlimmer ist es, Toleranz von Andern einzufordern. So wie ein erzwungenes Geschenk nichts anders ist als Diebstahl, so ist erzwungene Toleranz nichts anderes als Unterdrückung.

Es ist intolerant, Intoleranz nicht zu tolerieren.


Ich irrte aber auch, weil ich glaubte, dass Toleranz beinhaltet nicht zu widersprechen. In Wahrheit hat Toleranz nur dann Bedeutung, wenn man nicht einverstanden ist. Wenn wir miteinander übereinstimmen unterstützten wir einander – tolerieren ist etwas ganz anderes.
Niemand versteht es als Kompliment, wenn man über sie sagt: „Ich kann sie tolerieren.“
Das Wort impliziert, dass mann nicht einverstanden ist und es einem lieber wäre, wenn es das was man toleriert gar nicht geben würde.

Toleranz, von (lat.) tolerare bedeutet etwas zu erdulden. Es ist die Bereitschaft etwas stehen zu lassen, mit dem man nicht einverstanden ist und Unrecht auszuhalten, anstatt sich zu wehren.
Weil wir als Christen glauben, dass Gott jede Lüge aufdecken wird, können wir es tolerieren, wenn jemand etwas sagt, das aus unserer Sicht komplett falsch ist. Aus dem gleichen Grund dürfen wir dem aber niemals zustimmen.
Weil wir als Christen glauben, dass Gott jedes Unrecht bestrafen wird, können wir es erdulden, wenn uns unrecht getan wird, und müssen uns nicht selbst rächen.
Bei Gott heisst Gnade eben gerade nicht, dass er auf Straffe verzichtet, sonder dass er, wenn wir zu ihm gehören auch die Verantwortung für uns übernimmt und die Straffe, welche auf uns fallen würde, auf sich selbst nimmt.

Hokuspokus im Namen Jesu

Um Bodenplatten zu verlegen, ging mir diese Woche einen speziellen Leim aus. So besuchte ich den Baufachhandel. Da sind Lagerhallen über Lagerhallen, Palette über Palette. Nichts ist ausgestellt, nichts ist angeschrieben, Preise sucht man vergeblich. Eins wurde mir sofort klar: Wer nicht genau weiss was er braucht wird hier nicht fündig. Ich fragte mich durch, bis ich in die richtige Lagerhalle gelang. Dort betrat ich ein kleines Büro. Ein Logistiker stand an der Theke. Er verlor keine Zeit für unnötige Höflichkeiten und kam gleich zur Sache – was mir sehr sympathisch war, schliesslich sollte ich ja auf der Baustelle sein.

„Leim“1. Frage:
Was brauchst du?

2. Frage:
Welche Firma?

3. Frage:
Welche Baustelle?

4. Frage:
Dein Name?

Dann fragte er mich noch, in was für einer Kartusche ich den Kleber haben möchte. Zum Glück denn offensichtlich hat er mich falsch verstanden. Kartuschen werden für einen dickflüssigen Fugenkleber verwendet. Ich brauchte aber unbedingt die flüssige Variante des gleichend Leimes. Dieser kommt in der Tube.
Er gab mir eine Quittung und ein Beleg zum unterschrieben, holte mir das gewünschte Produkt und schon war ich auf dem Weg zur Baustelle.

Jesus verspricht, dass wir alles bekommen, was wir Gott in seinem Namen bitten (Joh 16,23).
Mein Erlebnis im Baufachhandel zeigt mir, was es heisst, im Namen eines Anderen zu bitten.

1. Ich bekomme, wofür ich bitte, ohne dafür bezahlen zu müssen.

2. Ich kann nur im Namen meines Arbeitgebers „einkaufen“.

3. Ich bekomme die Ware nur im Zusammenhang eines Auftrages, den ich zuvor bekommen habe.

4. Ich brauch einiges an Fachwissen, um nach dem richtigen Produkt bitten zu können.

5. Auch wenn ich im Namen meines Arbeitgebers einkaufe, bürge ich mit meinem eigenen Namen, falls ich die Ware nicht nach dem Willen meines Arbeitgebers einsetzen würde.

Hokuspokus ist im Volksmund ein typischer Zauberspruch, der den eigenen Worten eine magische Kraft verleihen soll. Leider wird nicht selten der Namen Jesus zu einem solchen Zauberspruch gemacht. Menschen glauben ihren Gebeten eine besondere Kraft verleihen zu können, wenn sie es mit den Worten: „im Namen Jesu“ abschlissen. Aber Jesus fordert uns nicht auf diese Worte zu verwenden und verspricht uns auch nichts dafür.
Er verspricht: Wenn wir in seinem Dienst stehen, seinen Willen kennen, diesen ausführen und dazu etwas Bestimmtes brauchen und seinen Vater danach bitten, werden wir es ganz bestimmt auch bekommen.

Warum mich Zweifel über Gott näher zu Gott führen.

ZweifelIch werde nie vergessen, wie ein Jugendleiter eine Chips Packung auf den Boden warf. Sie mit einem lauten Knall zertrat, mit gespielter Wut darauf herum trampelte und die Chips zu feinstem Mehl zermalte: „Das ist euer schlimmster Feind!“, rief er uns zu. Dabei meinte er nicht das Fett in der Packung, sondern die Aufschrift aussen an der Packung.
Zweifel ist unser grösster Feind!!!
Aber stimmt das wirklich?

Die Bibel beschreibt einen Zweifler als wankelmütig und unentschlossen (wörtlich: zweibeseelt), ein Mensch, der zwischen zwei Positionen hin und her schwankt, wie die Wellen am Strand (Jak 1,6-8). Ein Zweifler hat nichts Beständiges, er wechselt ständig sein Ziel und dreht sich deshalb im Kreis, er will zwei Hasen fangen und fängt deshalb keinen. Er sitzt zwischen Bank und Stuhl, bleibt unsicher und erfolglos. Kein Wunder wurde mir beigebracht, der Zweifel sei mein grösster Feind.
Und trotzdem bezweifle ich, dass Zweifel immer schlecht sind.

Zweifel treibt mich an, Dinge besser verstehen zu wollen. Mir wurde schon vorgeworfen: „Wenn du weisst, wie (oder das) Gott ist, kannst du nicht mehr an ihn glauben, aber der Glaube – nicht das Wissen – ist heilsnotwendig“.
Ich verstehe dass nicht. Natürlich genügt Wissen über Jesus nicht, um von ihm gerettet zu werden. Und Jesus lobt es, wenn wir ihm über unser Wissen hinaus vertrauen.
Aber dass ich weniger glaube, wenn ich mehr über Gott weiss? Nein, das leuchtet mir nicht ein.

Thomas konnte nicht glauben, dass Jesus von den Toten auferstanden ist. Wenn es bei seinem Unglauben geblieben wäre, hätte er gar nichts gemacht. Aber sein Zweifel trieb ihn dazu an, dass er es genauer wissen wollte. Weil er zweifelte, wollte er seine Hände in die Wunden von Jesus legen, sodass er wusste: Jesus ist tatsächlich auferstanden. Dieses Wissen verdrängte nicht seinen Glauben, sondern gab ihm den Glauben zurück, denn er vorher verloren hatte. (Joh 20,24-29)

Die biblische Beschreibung von Zweifel (Ein Mensch mit zwei Seelen) findet sich im deutschen Wort Zweifel wieder. Das biblische Wort für Zweifel jedoch hat eine andere Herkunft. διακρίνω ist aus den beiden Wörtern dia (δια = durch) und krino (κρίνω = urteilen) zusammengesetzt. An etwas zu zweifeln heisst erstmal, etwas durch und durch zu beurteilen.

Ist es falsch zu urteilen? Ja, wenn wir an Gott zweifeln, urteilen wir über Gott, stellen uns über ihn und messen Gott an unseren Massstäben. Das steht uns nicht zu. Aber es ist nicht falsch anzuzweifeln, was wir über Gott wissen oder zu wissen meinen. Wenn zum Beispiel jemand prophetisch spricht, werden wir geradezu aufgefordert, die Worte durch und durch zu beurteilen (1 Kor 14,29).
Wir sollen alles prüfen und das Gute behalten (1 Thess 5,21).

Wenn jemand Angst hat, seine Gedanken über Gott gründlich zu hinterfragen, weil er befürchtet dadurch festzustellen, dass es Gott nicht gäbe. Mangelt es ihm bereits an Glauben, Zweifel wird den Glauben – welcher gar nicht vorhanden ist – auch nicht verdrängen. Wer dann seine Zweifel verdräng, bleibt in seinem Unglauben. Wer dann seinen Zweifeln folgt, wird wie Tomas wieder zum Glauben finden und zwar stärker und tiefer als zuvor.

Vielleicht hat jemand auch Angst, seine Gedanken über Gott gründlich zu hinterfragen, weil er befürchtet, dass er einiges nicht verstehen wird und darin Gott nicht annehmen könnte.
Eine solche Schlussfolgerung ist für mich nicht mehr möglich, seit ich mir eingestanden habe, dass ich mich selbst oft nicht verstehe, mich darin aber trotzdem annehmen will und kann.
Die Dinge jedoch, die ich über mich verstehen lernen kann, helfen mir mich selbst besser anzunehmen. Und die Dinge, die ich über Gott verstehen lernen kann, helfen mir in meiner Beziehung zu Gott.
In beiden Fällen führt mich der Zweifel über Gott näher zu Gott.

Ganz anders ist es mit dem Zweifel an Gott. Wenn ich an Gott zweifle, bin ich unentschlossen, wie fest ich ihm vertrauen will. Einmal vertraue ich voll auf Jesus, dann mehr auf mich selbst oder meinem Verstand, dann mehr auf einen Lehrer, wieder vorwiegend an Gott und dann wieder nicht. Ich dreh mich im Kreis und vertrau am Schluss gar niemanden mehr.
Wenn ich an Gott zweifle, habe ich einmal zum Ziel ihm zu dienen, im nächsten Moment geht es mir nur noch um seine Schöpfung, dann nur noch um mich und letztlich um gar nichts mehr.

Wenn ich an Gott glaube, vertraue ich ihm, auch wenn ich ihn nicht verstehe, folge ihm, auch wenn ich mich nicht danach fühle, und bin überzeugt, dass es sich lohn ihm zu dienen, auch wenn es mich viel kosstet.
Wenn ich an Gott zweifle, schwanke ich zwischen Glauben und Unglauben hin und her, bin unbeständig und werde dadurch den Glauben, den ich noch habe, nach und nach verlieren.
Aber sogar der Zweifel an Gott ist mehr als gar kein Glauben.
Der Zweifel über Gott jedoch treibt mich dazu an, in besser kennenlernen zu wollen.
Dadurch wird mein Glauben gestärkt.

Vielleicht zweifelst du gar nicht an Gott und du hast auch keine Zweifel über Gott… dann freue dich.
Vielleicht aber gelten deine Zweifel dir selbst. Du weisst nicht, ob dein Glaube stark genug ist, ob dein Verständnis weit genug, deine Erfahrungen bedeutend genug oder dein Leben wertvoll genug ist. Dann habe ich gute Nachrichten für dich. Nicht deine Fähigkeiten und nicht die Stärke deines Glaubens, sondern die Stärke von dem, an den du glaubst, gibt dir Halt.
Oder um es in den Worten von Hudson Taylor (1832-1905) zu sagen:

„Ich hab keinen grossen Glauben,
aber ich glaube an einen grossen Gott.“

Mein Gott ist gross!

starkAm Anfang schuf Gott Himmel und Erde (Gen 1,1).
Ja du hast schon richtig verstanden.
Mein Gott war da schon vor dem Anfang.
Mein Gott hat alles erschaffen (Kol 1,16), auch Raum und Zeit, auch den Anfang. Mein Gott hat die erste Uhr erschaffen unser Sonnensystem (Gen 1,14).
Mein Gott sprach es werde Licht! Und es ward Licht (Gen 1,3).
Wo mein Gott ist, ist keine Dunkelheit (Offb 22,5).
Mein Gott hat uns sein Leben eingehaucht (Gen 2,7).
Alles Leben kommt von ihm.
Wo sich mein Gott zurückzieht, wird alles zu Staub (Ps 104,29).
Mein Gott ist mächtig, heilig, schrecklich, löblich und wundertätig (Ex 15,11).
Bei seinem Anblick muss alles Unreine sterben (Ex 33,20).
Mein Gott ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott! (Dtn 4,24).
Er stellt sich gegen jeden der ihm seine Ehre rauben will (Jes 42,8).
Mein Gott brüllt wie ein Löwe (Jes 31,4).
Vor seinem Zorn bebt die Erde, und die Völker können sein Drohen nicht ertragen. (Jer 10,10). Sein Zorn brennt wie Feuer, und Felsen zerspringen vor ihm (Nah 1,6). Sein Urteil ist heilig, gerecht und gut (Röm 7,12).
Mein Gott wird jeden Menschen Richten (1 Petr 4,5).
Er wird sich an allen seinen Feinden rächen (Jer 46,10).
Schrecklich ist’s, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen (Hebr 10,31).
Im Himmel ist einen Kampf entbrannt: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel (Offb 12,7).
Aber niemals kämpft Gott mit dem Teufel.
Mein Gott herrscht mitten unter seinen Feinden (Ps 110,2). Sodass alles, auch alles Üble, dem Besten dienen muss (Röm 8,28).
Doch am Tag seines Zorns wird er zerschmettern die Könige (Ps 110,5).
Wer dann nicht zu Gott hält, wird in den zweiten Tod geworfen (Offb 20,14).
Da gibt es keinen Kampf da gibt es nur Sieg.
Mein Gott ist JHWH. Mein Gott ist der, der er ist (Ex 3,14).
Gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit (Hebr 13,8).
Mein Gott verändert sich nicht (Mal 3,6).
Auf meinen Gott kannst du dich verlassen (Jer 17,7).
Seine Hand ist nicht zu kurz, um zu retten und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören (Jes 59,1).
Mein Gott beschirmt mich, wie Vögel es tun mit ihren Flügeln, er beschützt mich, errettet mich, schont mich und befreit mich (Jes 31,5).
Mein Gott umgibt mich von allen Seiten (Ps 139,5).
Mein Gott weiss alles (Sp 15,3),
sogar wie viele Haare ich auf dem Kopf habe (Mt 10,30).
Mein Gott versteht mich, sogar in meinem Leiden (Hebr 4,15).
Mein Gott liebt mich, sogar in meiner Sünde (Röm 5,8).
Mein Gott hat mich gesegnet mit allen himmlischen Segnungen (Eph 1,3).
Mein Gott erhebt mich in seine Herrlichkeit hinein (Röm 8,17).

Mein Gott ist gross!

Oxymorons

Ich sag jetzt mal gar nichts! Denn ich weiss, dass ich nichts weiss und was ich sage, stimmt nicht.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich Intoleranz nicht tolerieren kann.
Öffentliche Intimität und freizügige Scham sind schrecklich schön.
Sag niemals nie.
Es ist falsch zu moralisieren.
Es wird sich immer alles verändern.
Ich bin demütiger als du!
Der Mensch ist gut aber die Menschheit verdirbt ihn.
Absolute Wahrheit gibt es nicht.
Ein absichtliches Versehen.
Eine zufällige Ordnung.
Freiheitszwang
Egoistische Liebe.
Eile mit Weile.
Verdiente Gnade.
Der weisse Mann ist rassistisch!
Männer sind sexistisch!
Gott sei Dank bin ich Atheist!
Ich glaub nicht an Gott, weil ich von ihm enttäuscht wurde.
Lieber ein schlauer Dummkopf als ein dummes Genie.

Ist die Hölle wirklich schlimmer als das Leben?

Ich war etwa 16 Jahre alt, besuchte einen Jugendgottesdienst und betete für einen leicht älteren Teenager. Ich konnte nicht verstehen wieso oder wie, aber dieser Teenie war offensichtlich dämonisch belastet. Teils aus Unerfahrenheit, teils aus Schmerz wurde ich ziemlich laut. Ich schrie den Dämon an. Wiederholte immer wieder ein Wort, welches ich selbst nicht verstand – möglicherweise war es der Name, des Dämons. Bald schob mich ein reiferer Christ sanft zur Seite. Dann betete er selbst für den Teenie. In einer Seelenruhe befahl er dem Dämon, dass er gehen muss.

Die Spannung, die ich verspürte, als ich für diesen Teenager betete, ist schwer zu beschreiben und doch glaube ich, dass es eine Zerrissenheit ist, die viele nachfühlen können.
Es war als würde ich diese Person an den Fingerspitzen festhalten, während diese über eine Klippe hing und ein Monster an den Beinen hochkrabbelte. Ich hatte keine Zweifel, dass ich – oder besser gesagt Gott durch mich – diesen lieben Menschen festhalten kann, doch hatte ich Angst mich so fest an den Fingern festzukrallen, dass ich sie zerquetschen könnte. Auch fragte ich mich ob der Schmerz so an den Fingern zu hängen nicht schlimmer sei als der Aufprall nach einem Fall.

Wieso lässt Gott uns nicht einfach fallen?
In der Bibel steht, dass Gott einen glimmenden Docht nicht auslöscht und ein geknicktes Rohr nicht abbricht (Jes 42,3). Aber macht er uns damit einen Gefallen? Kann es nicht sein, dass das verkrampfte Festhalten am Leben unerträglicher wird als die Hölle selbst?

Überhaupt fällt es mir schwer zu glauben, dass die Hölle so schlimm ist. Nach Augustinus (354-430 n.Chr.) existiert Übel nicht wirklich, es ist einfach die Abwesenheit von Gutem, so wie die Dunkelheit Abwesenheit von Licht und Kälte Abwesenheit von Wärme ist. Demnach ist der Tod nichts anderes als die Abwesenheit vom Leben und oder die Abwesenheit Gottes.
Leid ist ein Verlust von etwas Gutem.
Bei absoluter Gottverlassenheit haben wir nichts mehr, was wir verlieren könnten.
Wenn es aber nichts mehr zu verlieren gibt, wie kann man dann noch leiden?
Niemand friert bei absoluter Kälte, weil wir unter einer gewissen Temperatur gar nichts mehr fühlen können. Sind wir in der Hölle nicht erst recht gefühlslos und somit unfähig zu leiden?

Ich überlegte mir, dass wir vielleicht an unseren Erringungen leiden werden.
An allen Möglichkeiten, die wir gehabt hätten, aber nicht genutzt haben. Am Wissen, das wir mit Gott Leben hätten, es für uns aber nicht mehr erreichbar ist; wir bei Gott in unverdorbener Liebe leben würden; wir mit Gott kreativ sein könnten; wir dazu verdammt sein werden, dieses Bewusstsein in aller Klarheit zu behalten und wir nichts mehr daran ändern können.
Wenn mich Gott vor einer so hoffnungslosen Ewigkeit bewahren will, bin ich ihm von Herzen dankbar. Auch in allem Zeriss den ich erlebe und miterlebe.

Vielleicht irre ich mich über die Hölle. Vielleicht sind es ganz andere Quallen, die Jesus beschreibt (Mk 9,47f; Lk 16,23f).

Aber da ist noch ein viel wichtiger Gedanke.
Jesus philosophiert nicht, er weiss was uns in der Hölle erwartet, was uns im Himmel erwartet und offensichtlich glaubt er, dass es sich lohn an deinem Leben festzuhalten. Im Glauben auf Jesus kann Paulus sagen, dass unsere Leiden auf Erden nichts sind im Vergleich zu der Herrlichkeit, die wir bei Gott empfangen werden (Röm 8,18).
Jesus aber glaubt nicht, er weiss, was auf dem Spiel steht, und hat sich entschieden, dass es sich lohnt. Er nimmt nicht nur in kauf, uns leiden zu sehen, er setzt sich selbst all unseren Schmerzen aus.

Ich bin beeindruckt von ihm, dass er uns in all unserem Leid nicht allein lässt.
Jesus ist nicht der Held, wie ein Ritter mit glänzender Rüstung, der sieht, dass wir im Sumpf stecken, am Rad steht, uns ein Seil entgegen wirft, und ruft: „Da Halt dich fest ich zieh dich da raus“.
Nein er springt selbst in den Sumpf, hält uns fest und sagt:
„Keine Angst ich trag dich da durch“.

Weshalb Rosinenpicken eine Sünde ist

It ain’t those parts of the Bible that I can’t understand that bother me, it is the parts that I do understand
(Mark Twain 1835-1910)1.

Das Wort Gottes zu lesen gibt mir Kraft, es auferbaut mich und belebt. Aber nicht alles, was ich lese, fällt mir einfach. Die Bibel fordert mich heraus, ist manchmal schmerzlich demütigend und hart. Manchmal langweilt sie mich, verwirret mich, scheint mir widersprüchlich und realitätsfremd. Dann ist es viel einfacher, ein paar ausgewählte, wohlklingende Textstellen zu lesen, anstatt die Bibel durchzulesen. Aber diese Haltung beunruhigt mich.

Nein, ich glaub nicht, dass ich mich von Textstellen aufhalten lassen muss, die ich nicht verstehe. Vielleicht werde ich sie später verstehen, vielleicht erst im Himmel. Bis dahin gibt es genug in der Bibel, das ich durchaus begreife und nach denen ich mein Leben richten kann.

Wenn ich aber Rosinenpicke, wenn ich entscheide, durch welche Bibelstellen Gott zu mir sprechen darf und durch welche nicht, dann umgehe ich die Autorität Gottes. Dann ist Gott nicht länger mein Herr, der mir sagt, was er für richtig hält. Dann erhebe ich mich als Herrn über Gott und schreib ihm vor, was ich für richtig halte.

1Nicht die Bibelstellen welche ich nicht verstehen kann, beunruhigen mich, sondern diejenigen die ich verstehe.

Tu es – nicht für, sondern mit Gott

Kennst du das: Du machst etwas mit Begeisterung, du findest es super, du gibst dein Bestes und irgendwann wird es mühsam und du wirst müde?

Ich wünsche es dir nicht und hoffe, dass ich dich mit diesen wenigen Worten ermutigen kann, dass es dir weniger oder gar nicht passiert.

In meinem Studium habe ich mich mit dem Missionar Hudson Taylor befasst. Er hat sich vor zirka hundert Jahren stark für die Verbreitung der Guten Nachricht der Vergebung durch Jesus Christus eingesetzt. Dass es heute in China geschätzt mehr als 100 Millionen Christen gibt, hat sehr viel mit seinem unermüdlichen Einsatz zu tun. Hudson war von Natur aus keine starke Persönlichkeit, doch er hatte gelernt, was es brauchte, damit ihm die Puste nicht ausging. Schon längst kannte er die Antwort auf drei sehr wichtige Fragen. Als er aber anfing ihre Bedeutung zu begreifen, konnte er sagen:

Nun war aber meine Arbeit nie […] so schwierig wie gerade jetzt; doch das Gefühl von Druck und Anstrengung ist ganz verschwunden. Der letzte Monat ist vielleicht die glücklichste Zeit meines Lebens gewesen.1

Die Fragen sind:

  • Was macht mich aus?
  • Was mach ich aus?
  • Was macht Gott aus?

Natürlich kannst du seine Antworten nicht eins zu eins für dich übernehmen. Denn Gott macht nie zweimal das Gleiche. Du bist anders als Hudson Taylor und das ist gut so. Seine Antworten können dir aber helfen, dir selbst darüber Gedanken zu machen und darüber zu beten. Ich verspreche dir, je klarer dir diese Fragen bewusst sind desto weniger Stress hast du in deinem Leben.

Was macht dich aus?

Dass Gott dich gemacht hat beweist erstens, dass du wertvoll bist und zweitens, dass du erwünscht bist. Hudson sah an sich selbst jedoch Einigens, das unmöglich gut sein konnte. Nachdem all seine Bemühungen gescheitert waren einem christlichen Leben zu genügen, gab er es auf. Um so grösser war seine Erleichterung, als er realisierte, dass die Erlösung von Jesus nicht nur eine Hilfe sei, um vor Gott bestehen zu können, sondern in sich alles dazu erfüllte (vgl. Joh 19,30). Jesus hat das volle Recht, alles mit in den Himmel zu nehmen, was ihm gehört. Hudson wusste: Ich bin das wertvolle erwünschte Eigentum von Jesus. Und genau das wollte er auch sein. Aus Dankbarkeit darüber, wollte er etwas für Jesus tun, egal was.

Was machst du aus?

Was würden andere – was würde Gott vermissen, wenn es dich nicht mehr gäbe? Alle Formen von Leistungen können ersetzt werden. Was ist unersetzlich? Hudson schwärmte oft von der so wohltuenden Ruhe, die ihn überkam, als er realisierte, dass Jesus ihm Aufgaben gab, nicht damit er etwas für Gott tun konnte, sondern damit er etwas mit Gott tun konnte.

Seit der Herr mich gelehrt hat, daß es sein Werk ist, kenne ich keine Angst mehr.Gott zu gefallen, das ist meine große Aufgabe in diesem Leben. Wenn ich mit ihm im Licht gehe, spüre ich keine Last.2

Freundschaften und Beziehungen können nicht ersetzt werden. Mit der Absicht, eine bessere Beziehung zu Jesus zu erreichen begann Hudson Taylor viel in der Bibel zu lesen, viel zu beten und bei Schwierigkeiten fast ausschliesslich Gott um Hilfe zu bitten. Damit hatte er aber wenig Erfolg. Als Hudson realisierte, dass er bereits eine Beziehung zu Jesus hatte und sie nicht verlieren würde, weil Jesus auch dann treu bleibt, wenn wir versagen (vgl. 2 Tim 2,13), bemühte er sich weiterhin auf gleicherweise. Jedoch nicht mehr um etwas zu leisten, sondern um seine Beziehung mit Jesus auszukosten.

Was macht Gott aus?

Hudson hatte sich extrem eingesetzt, um etwas für Gott zu tun. Dabei merkte er, dass er ziemlich schnell ans Ende seiner Kräfte und Möglichkeiten kam. Aber bei allem, was er mit Jesus zusammen unternahm, gab es keine Mängel.

Er sagte:

Es ist etwas Wunderbares, wirklich eins zu sein mit einem auferstandenen und erhöhten Christus, ein Glied an seinem Leibe zu sein! Denke, was das bedeutet! Kann Christus reich sein und ich arm? Kann Deine rechte Hand reich sein und die linke arm? Oder kann Dein Kopf wohlgenährt sein, während Dein Leib verhungert?3

Wenn jemand für Hudson einkaufen ging, war es nur logisch, dass Hudson ihm das nötige Geld dafür gab und genauso erwartete Hudson von Gott alles zu bekommen, was er brauchte, um seine Aufträge ausführen zu können. Natürlich nur, solange er auch nach dem Willen Gottes handelte. „Wenn wir Ihm vertrauen, können wir jeder Schwierigkeit und jeder Gefahr ruhig begegnen. Wir wissen, dass uns der Sieg doch beschieden [zukommen] wird“, sagte Hutson Taylor 4.

1Taylor, Licht auf dem Weg. Das ausgetauschte Leben, 3–4.

2Steer, Mit Hudson Taylor unterwegs, 103.

3Ebd., 12–13.

4Gott versagt nie! Aussprüche und Zitate, 61.

Weg zum chronischen lügen

Eine Lüge

Da ist viel Potential drin! Der Traum von jedem grossen Leiter ist jemand zu finden der fähig ist noch Grösseres zu tun, um diese Person zu fördern, zu fördern und noch mehr zu fördern. Ein Seelsorger mag etwas einseitig die Schwächen einer Person betrachten aber ein Pionier ignoriert diese fast vollends. Es kann so viel mehr erreicht werden, wenn mann die Stärken einer Person in den Mittelpunkt stellt.
Aber wie erklärt man Fehlverhalten, wenn Schwächen, Verletzungen, Zweifel, Unsicherheit, und Schuld unter den Tisch gewischt werden?

Rechtfertigung durch Lügen ist zwar Paradox aber etwas einfacher, als die wahren Uhrsachen zu bekennen. Weil Lügen bekanntlich kürze Beine haben, fordern sie nach jedem Schritt eine neue grössere Lüge. Ein Bruch mit den Lügen wird von einem Augenblick zum nächsten schwieriger. Kommt es aber nicht zu einem Bruch, wird die Lüge bald sämtliche Bereiche des Lebens bedecken und auch die so hoch geachteten Stärken – die immer noch im Mittelpunkt stehen – erdrücken.

Sex und das Ja-Wort

Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch
(1 Mo 2,24).

Als mir jemand erzählte, schon zahlreiche Bücher zur biblischen Sexualethik gelesen zu haben aber immer nur diese eine Bibelstelle auseinandergerissen wurde, war ich sprachlos ja regelrecht schockiert. Zwar würde ich, nach dem Vorbild von Jesus und Paulus (Mt 19,5-6; 1 Kor 6,16; Eph 5,31) ebenfalls diese erste Erwähnung der Ehe zitieren. Die Bibel aber weiss sehr, sehr viel mehr über Ehe und Sexualität zu sagen.

Die überaus grossen Fragen, was Ehe ist, was Sexualität beinhaltet oder beinhalten sollte und wie weit sie Teil voneinander sind, lassen sich nicht mit Ja/Nein Fragen beantworten. Auch beispielhafte Anweisungen „Du sollst (nicht)“, sind dafür nicht sehr hilfreich.

Die Tatsache, dass Jesus das Himmelreich mit einer Hochzeit vergleicht, ist jedoch sehr aussagekräftig (Mt 22,2). Oder, dass Gott den Götzendienst seines Volkes Hurerei nennt (Jer 3,8f). Fragen, die man nachgehen kann, sind zum Beispiel:

Was sagt die Bibel über…

… Sexualität und (Un)Heiligkeit?
… Hurerei und Unzucht?
… Sexualität von „anderen“ Völkern?
… Jesus der Bräutigam?
… Ehe und Politik?
… Ehe und Blutsbund?
… Verlobung?
… Hochzeit und Alter?
… Ehe und Sklaverei?
… das, für Geschlechtsverkehr benutzte Wort, „erkennen“?

usw.

Geschichten wie die von Abimelech und Sara (1 Mo 20,4), Sichem und Dina (1 Mo 34,7) oder die Dichtungen des Hohenliedes geben uns zwar keine direkten Anweisungen, erweitern aber sehr wohl unser Verständnis.

Die oft gestellte Frage ob Sex ausserhalb der Ehe OK ist, kann durchaus beantwortet werden (5 Mo 22,20f; 1 Kor 6,18; 1 Kor 7,9). Dies als Gesetz anzuwenden ohne zu wissen was dadurch geschützt werden soll ist aber wenig hilfreich. Wenn ich dabei nicht durch Liebe motiviert handle, habe ich Gottes Gebot nicht eingehalten (Mk 12,30f; Joh 14,21; 1 Tim 1,5). Ich mag das Richtige tun aber es wird unschön sein wie tönendes Erz (1 Kor 13,1).

Die beste Botschaft

Du bist wertvoll, ich weiss das, aber es von sich selbst zu wissen ist nicht immer einfach. Jemand muss es dir und mir sagen, bevor wir es glauben können. Deshalb wünscht sich jedes Mädchen und jede Frau, dass Ihr eigener Vater sagt: „Du siehst gut aus, du bist wunderschön“. Deshalb können Knabe aber auch noch ältere Männer, überrissen grosse Dinge unternehmen, nur um vom eigenen Vater zu hören: „Ich bin Stolz auf dich“.

Ich kann dir sagen, das du wertvoll bist. Und ich meine es auch so. Doch hat es eine höhere Bedeutung, wenn dein Vater dir das sagt. Und noch eine grössere Bedeutung hat es, wenn du es von Gott, unserem himmlischen Vater hörst. Er hat uns gemacht, dich gibt es nur, weil er dich haben wollte!
Es ist sein Herzenswunsch dir ganz persönlich zu sagen: Du bist wertvoll. Er hört nie auf, es dir zu sagen.
Aber was ist, wenn wir ihn nicht hören können? Das bedeutet nicht, dass Er aufgehört hat zu sagen: „Du bist wertvoll“. Es bedeutet lediglich, dass wir dann zu weit Weg sind, um Ihn zu hören. Dass etwas zwischen uns und Gott steht wie eine mächtige Mauer, die schaldicht ist.
Diese Mauer nennen wir Sünde. Sie ist alles was uns ein schlechtes Gewissen macht und alles, was lieblos ist.

Das Problem ist, dass wir diese Mauer niemals abbauen können. Die gute Nachricht ist, dass Gott diese Mauer ebenfalls los werden möchte. Deshalb ist Jesus sein Sohn auf die Erde gekommen, damit er unsere Sünden auf sich nehmen kann. Deshalb ist Jesus gestorben, um unsere Sünden in den Tod zu nehmen. Den einzigen Ort, wo sie uns nicht mehr von Gott trennen kann. So als würde jemand eine Busse für dich bezahlen.
Dies ist ein Angebot, ein Geschenk von Jesus an dich. So als würde er dir Anbieten dein Auto zu waschen. Nur geht es hier um sehr viel mehr. Ein Geschenk kann man sich nicht verdienen, wenn du dafür bezahlen willst, lehnst du den Schenkenden ab. Ein Geschenk kann mann nur annehmen oder eben ablehnen.

Wenn du nicht ausdrücklich möchtest, wird Jesus sich dir nicht aufdrängen. Aber wenn Du Gott als liebender Vater kennenlernen möchtest, dann erzähl Jesus alles was dir ein schlechtes Gewissen bereitet, er will, kann und wird es dir wegnehmen.